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Mareille Merck und Marc Mazgolits
November 7, 2025 @ 20:15 - 22:30
Mareille Merck
Die Gitarristin Mareille Merck bringt ihr Soloalbum Kaleidoskop auf die Bühne; ein feinfühliges Werk, dass im Jazz eine Heimat findet, aber weit darüber hinaus die Welt bereist. Als Produzent war der international bekannte Pianist Nik Bärtsch mitbeteiligt.
Mareille Merck erforscht die endlosen Möglichkeiten des Instruments Gitarre. Mit Innovation, technischer Finesse und einem unverwechselbaren Sound experimentiert und gestaltet sie. Dabei erkundet sie Klangräume, Atmosphären, Kontraste.
Die Gitarristin selbst beschreibt ihre musikalische Entdeckungsreise anhand des titelgebenden Kaleidoskops: „Man kann durch das Guckloch schauen und mit jeder Drehung sieht man ein neues Bild voller Farben und geometrischer Muster. So empfinde ich das Improvisieren und Komponieren auf der Gitarre. Es gibt klare Linien und Formen, doch schon durch kleine Veränderungen öffnen sich zahlreiche neue Klänge, harmonische Wege, wandelbare Melodieverläufe.“
In diesem Sinne erschafft die junge Künstlerin vielschichtige Musik, die stets melodiös und eingänglich daherkommt und zugleich nie arm an Überraschungen ist.
Merck teilte mit Musikgrössen wie John McLaughlin die Bühne und trat an vielen renommierten Orten auf, u.a. am Montreux Jazzfestival oder in der Tonhalle Zürich. Nun gastiert sie im Goldenen Dachs.
Marc Mezgolits
Marc Mezgolits, geboren 1990 in Wien, griff erstmals mit 14 Jahren zur Bassgitarre und hatte mit 16 seine erste professionelle Studioaufnahme. Erst mit 17 nahm er Privatstunden und begann 2010 sein Bachelorstudium Jazz-Bass/E-Bass am Konservatorium Wien.
Mittlerweile ist er preisgekrönt und hat bereits bei zahlreichen Produktionen in unterschiedlichsten Formationen mitgewirkt. Letztes Jahr hat er sein erstes Soloalbum mit dem Titel Unchanging veröffentlicht, mit welchem er in Weinfelden Halt macht.
Wer nun glaubt, der Bass sei bloss ein Begleitinstrument, das sozusagen den Teppich legt für andere Musiker*innen, der wird von Marc Mezgolist vom Gegenteil überzeugt. Er vereint Harmonie, Melodie und Rhythmus auf wenigen Saiten. Dabei geht es ihm nicht um effektheischende Virtuosität, vielmehr stellt er sein Können in den Dienst der Musikalität. Seine Kompositionen sind stets dem Klang verpflichtet. Von den weichsten Tiefen bis in die erstaunlich zarten Höhen lässt er seinen E-Bass singen; mal sphärisch, mal groovig, mal balladesk.
Das Ergebnis ist Musik, die stets spannend bleibt, während sie entspannend wirkt.
Das Publikum darf sich auf einen erwärmenden Konzertabend freuen, bei dem all die schönen Herbstfarben zum Klingen gebracht werden. Zum Eintauchen, Abtauchen, sich Treibenlassen.

